Ein Bedarf aus der Nutzung, nicht aus der Ladestation
Eine Ladestation ist ausgelegt, um Energie zu liefern, nicht um ihr Kabel zu verstauen. Auf einem einzelnen Stellplatz genügt die Halterung der Station. Auf einem Flottenparkplatz, in einer Werkstatt oder einem Busdepot, wo täglich mehrere Fahrzeuge aufeinander folgen, löst der Aufroller Verschleiß, Platzbedarf und Stolpergefahr auf einmal — und verlängert die Lebensdauer eines Kabels erheblich, dessen Ersatz nicht trivial ist.
Die Abwertung gilt auch hier
Wie jedes aufgewickelte Kabel gibt ein Ladekabel seine Wärme auf der Trommel schlecht ab. Bei einer mehrstündigen Ladung mit Nennstrom ist das ein echter Prüfpunkt: Die Auslegung muss den zulässigen Wert aufgewickelt berücksichtigen und nicht den bei ausgelegtem Kabel gemessenen.
Die Schutzart vor der Leistung
Die erste Sortierung bei einem Ladeaufroller ist nicht die Leistung, sondern die Exposition. Ein mit IP42 angegebenes Gerät verträgt Tropfwasser bis fünfzehn Grad Neigung; es ist für eine geschlossene Garage vorgesehen. Ein mit IP65 angegebenes Gerät ist staubdicht und beständig gegen Strahlwasser aus allen Richtungen: Nur dieses lässt sich an einer Fassade, unter einem Vordach oder auf einem offenen Parkplatz anbringen.
Der Unterschied ist auf einem Foto nicht zu sehen, und ein im Freien installiertes Innengerät funktioniert einwandfrei, bis es einmal schräg regnet. Bei Zeca sind die Serien EV3 und EV4 in IP42, die Serie EV6 in IP65: Das ist im Freien die einzig mögliche Wahl, und sie scheidet drei Viertel des Sortiments aus, bevor überhaupt von Kilowatt die Rede ist.
Die Ladeleistung ergibt sich durch Subtraktion
Ein Ladeaufroller transportiert die Leistung, er erzeugt sie nicht: Der erreichte Wert ist der, den die Ladestation liefert, im Rahmen des Kabelquerschnitts. Und die Station selbst ist durch den Zähler begrenzt.
Die Auslegungsregel passt in eine Subtraktion: verfügbare Ladeleistung gleich Zählerleistung minus Verbrauch des restlichen Gebäudes zur selben Zeit. Bei einem 3,7-kW-Anschluss, dessen Haushaltsgeräte bereits 2 kW belegen, muss die Ladung auf höchstens 1,7 kW eingestellt werden. Deshalb ist eine regelbare Station mehr wert als eine starke: Die Serie EV3WB, die die Station in den Aufroller integriert, bietet sieben Stufen von 1,4 bis 3,8 kW, und ihre WLAN-Versionen erlauben es, die Ladung in Schwachlastzeiten zu legen, wenn das Haus fast nichts verbraucht.



